Verpönte

Hier werde ich Künstlern der Vergangenheit ein bisschen Raum geben, die in der heutigen Kultur verpönt sind. Über ihre Stimmen werden Glasglocken des Nichtkennendürfens gehalten, obwohl ihre Worte doch teilweise durchdringende Kraft besitzen. Ich werde mit Dietrich Eckart anfangen, einem Menschen mit janusköpfigem Wissen. Auch um ihn selber zu verstehen. Ein Mensch aus einer anderen Zeit, der im Kleinen einen großen Einfluss ausübte. Er baute Hitler derart auf, dass dieser glaubte, der Führer der Welt zu sein. Was Eckart dachte, teilte er mit. Was er wollte, wer kann es wissen? Es braucht noch weitere Forschung, um zwischen Schöpfer und Geschöpf noch weiter zu unterscheiden. Hitler als Geschöpf von Frankenchrist Eckart? Ich werde mich langsam herantasten. Folgendes Gedicht stammt aus Eckarts Feder. Er war besser im Dichten als Hitler im Malen, soweit ich das beurteilen kann. Ob ich dieses Gedicht und Weiteres hier copyrightmäßig veröffentlichen darf, weiß ich nicht so recht. Falls nicht, werde ich es wieder löschen.

Dietrich Eckart:


Dunkle Sehnsucht

(auch ein Liedtext in dem Drama „Der Froschkönig“ von 1904, S.128/129)


Oft löst mein Geist sich von der Erde

Und geht den dunklen Weg voran,

Den ich einst selber wandeln werde,

Die still geheimnisvolle Bahn,

Wo mich kein Sonnenstrahl begleitet,

Kein Blumenduft, kein Vogellied,

Wo sich nur schwarzes Schweigen breitet

Durch ein unendliches Gebiet.



Verstrickt im ewigen Neid des Bösen

tast ich mich durch die Nacht –

Was schön mir schien, ist nie gewesen,

nur Träume, die ein Toter wacht.

O könnt ich an die Augen drücken

nur einmal eine liebe Hand,

um nicht das Grauen zu erblicken,

die Finsternis, die mich umspannt.




Dietrich Eckart – Vom Dichter als Ritter zum Kriegerdichter und Dichterpriester

In dem Aufsatz „Männer!“ in dem ersten Heft der Wochenzeitschrift „Auf gut deutsch. Wochenschrift für Ordnung und Recht“ von 1919 schildert Eckart sein Selbstbild ziemlich klar. Sehr einfach und klar geschrieben. Doch es bleiben ein paar Fragezeichen. Dietrich Eckart war am Ende des ersten Weltkrieges schon 50 Jahre alt. Etwas jünger als ich jetzt. Und dies war eine Zeit besonders drastischer Veränderungen. Nicht nur, dass gerade ein „Weltkrieg“ stattgefunden hatte, sondern die politische Ordnung, in der Eckart bis jetzt gelebt und mit der er sich zum Teil identifziert hatte, fand ein Ende. Der Übergang von der konstitutionellen Monarchie zu einer reinen Parteiendemokratie(+ einem starken Reichspräsidenten) fand auch nicht reibungslos statt. In der Stadt, in der er lebte, wurde von dem Juden Kurt Eisner der Freistaat Bayern ausgerufen. Er selbst lässt sich als Führer der USPD von einem Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat zum Ministerpräsidenten wählen.

Am 30. April 1919 wurden von der räterepublikanischen Militärpolizei im Luitpold-Gymnasium sieben Mitglieder der Thule-Gesellschaft, mit der Eckart im engen Kontakt stand, und drei weitere Adlige erschossen, die im Hotel „Vier Jahreszeiten“ zusammen mit anderen Personen festgenommen worden waren. Wenn er an diesem Tag in jenem Sitz der Thule-Gesellschaft gewesen wäre, hätte es auch ihn treffen können. Vielleicht gehörte er ja sogar zu den auch Festgenommenen. So detailreich ist mein Wissen nicht. Man kann den Übergang so oder so gestalten. Die Ordnung war im Fließen und Eckart sah richtig voraus, dass die Demokratie der Weimarer Republik nicht genügend in den Herzen der Bürger Wurzeln schlagen konnte. Eisner selber wurde schon vor den Morden im Luitpold-Gymnasium von Anton Graf von Arco auf Valley erschossen. Die Mutter von von Arco auf Valley stammte aus der jüdischen Bankiersfamilie Oppenheim, weswegen er aus der Thule-Gesellschaft ausgeschlossen worden war.

Kurt Eisner war auch kein Einzelfall. Weitere Name von Juden, die führende Positionen in der Münchner Räterepublik einnahmen: u.a. Eugen Leviné, Erich Mühsam, Gustav Landauer, Ernst Toller(Landauer kehrte der Räterepublik jedoch schon vor den Geiselmorden den Rücken; Mühsam war in Haft und Toller soll die Geiselmorde wohl nachher(?) nicht gutgeheißen haben(?); nach der Autobiographie „Eine Jugend in Deutschland“ von Toller können Morde an Mitgliedern der Thule-Gesellschaft prinzipiell keine Geiselmorde sein oder man kann schon für (Räteregierungs-)Urkundenfälschung erschossen werden!!; insgesamt kann man die „Münchner Räterepublik“ vielleicht mit einem von Soldaten einer fremden Macht gekaperten Handelsschiff vergleichen, das auf Kollisionskurs mit einem Passagierdampfer geht; das gekaperte Handelsschiff will erst ausweichen, wenn die Passagiere des Passagierdampfers sich der fremden Macht anschließen; insofern ist auch Landauer nicht unschuldig; weil er sich den Kaperern anschließt; er verlässt nur früh das Schiff; bevor der Passagierdampfer am Horizont auftaucht?). Die Geschehnisse in Russland strahlten weit aus. Auch dort übernahmen Juden führende Positionen. Trotzki war Jude, Lenin hatte einen jüdischen Großvater. Und das war nur die eine Seite, von der Eckart die christliche Kultur bedroht sah. Auch auf der anderen Seite, im Kapitalismus, war das Judentum stark repräsentiert. Juden befanden sich einerseits an vorderster Front, um Herrscherhäuser zu stürzen, die Völker zu spalten und sich selber in führenden Positionen zu platzieren, und andererseits betrieben sie ihre Geschäfte außerordentlich profitorierentiert. In dem Sinne, dass der Gewinn vor dem Nutzen kommt. Also auf der einen Seite vorgespielter Altruismus für den Machterwerb und auf der anderen Seite das Bürsten der Wirtschaft auf das Gegenteil, sodass man den eigentlichen Sinn der Wirtschaft vergisst und das Mittel des Geldes als den wesentlichen Zweck nimmt.

Wenn diese zwei Strömungen die Gesellschaft dominieren würden, würde die deutsche Kultur tatsächlich zugrundegehen. Auch heute noch gibt es diese Tendenzen. Sie sind dem Judentum in der Diaspora scheinbar innewohnend. Wie dominierend darf man sich fragen. Jedenfalls haben die Nationen ohne Zweifel das Recht, sich davor zu schützen. Auch die heutige deutsche Wirtschaft zeigt einige Tendenzen, die durch jüdische Einflüsse induziert zu sein scheinen. Das Profitinteresse auf der einen Seite dominiert stärker, auf der anderen Seite wollen Juden eine schärfere Kontrolle bzw. eine Reduzierung gesellschaftlicher Freiheiten. Der jüdische Geschäftsmann Daniel Sheffer, der gleichzeitig der Initiator der Kampagne „Nein zu Antisemitismus. Ja zur Bornplatzsynagoge“ ist, fasste seine Haltung zur Wirtschaft folgendermaßen zusammen: „Mich interessiert nur der Gewinn, deshalb gibt es für mich auch nur einen Begriff – die Profit Economy“(Welt am Sonntag, 29.4.2001). Ansonsten weiß ich nichts über sein Wirtschafts- und sonstiges soziales Gebaren. Aber allein schon dieses Zitat zeigt eine abstoßende Geisteshaltung. Ein anderer Fall wäre zum Beispiel das Sommermärchen und die Rolle, die Robert Louis Dreyfus darin gespielt hat. Dann gibt es noch die vielen internationalen Unternehmen, die ihre Profite auch in Deutschland machen und deren Gründung und Entwicklung maßgeblich von jüdischem Profitinteresse angetrieben worden sind. In den USA treten jene beiden Tendenzen noch weit schärfer zu Tage. Die Kabinettsbildung des neuen Präsidenten Joe Biden hat auch mich leider sehr erstaunt. Dass dieses Kabinett derart von Juden dominiert wird, hatte ich nicht erwartet. Ich hatte Schlimmes von Kamala Harris befürchtet, aber war wenig informiert, wie Biden selbst sich mit jüdischer „Kompetenz“ umgab.

Die Münchner Räterepublik zeigte etwas auf, war jedoch selber nur eine Episode. Andere Kräfte waren stärker. Aber das Wesentliche, die Frage der Legitimation für die neue politische Ordnung blieb: die Demokratie musste vom Volk auch selber gewollt werden. Aber dafür dürfen die Parteien nicht nur volksspaltend wirken, sondern im Gegenteil müssen volkseinend wirken(etwas, was die SPD bis heute nicht begriffen bzw. wieder vergessen hat). Und das auch bezüglich der politischen Positionen, die es so im Volk noch gar nicht gab, weil die Gesellschaft nicht so einheitlich gesamtdeutsch wie nach dem zweiten Weltkrieg war. Regionale Interessen dominierten noch oft universelle Positionen. Dabei spielten alte Standesinteressen eine Rolle. Also muss vor der politischen Volkseinung die gesamtdeutsche Volkswerdung stehen, in der Stände keine Rolle mehr spielen und in der Beamte ihren Auftrag vom Volk bekommen und nicht nur von den Herrschenden und diesen auch so verstehen. Es gab das „Volk“ der Demokratie noch gar nicht.

Dietrich Eckart stand vor einer Umstellung: „mich selbst trieb es aus der Stille des Dichters hinein in den Wirrwarr, ungeachtet meines Wissens um die augenblickliche Übermacht des Stromes“. Jener besagte Aufsatz ist kurz. Eckart legt Wert auf Wesentlichkeit. Bismarck ist das Vorbild, mit dem er groß wurde, und er ist auch noch 1919 für ihn das Vorbild für einen Staatslenker. Das Richtige gibt es halt. Es braucht keine Parteien, die das Gemeinwohl noch in Frage stellen müssen oder es gar neu definieren wollen. Es existiert bereits vor aller Augen – in aller Klarheit zu erkennen. Durch die Parteien wird nur das Falsche zum Richtigen gemacht und das Richtige zum Falschen. So meine Interpretation seiner Haltung.

Das ist aber nur die eine Seite der „schöpferischen Politik“, die Kunst sein muss und nicht Geschäft sein darf. Es ist die Seite des Machtwillens, der leidenschaftlichen Verfolgung von Zielen. Die andere Seite ist der Wille zum inneren Wert, also sagen wir kurz der Wertwille. Der Politiker verändert die Situation durch seine eigene Anwesenheit im Spiel der Macht – desto mehr je weiter oben er steht. Die Art der Ziele wird wichtig. Dann gibt es eine Bifurkation und er ist auf seine innere Stimme angewiesen, um zu entscheiden. Je höher er steht, desto mehr muss er seiner inneren Stimme gehorchen. Er braucht seelische Kraft, Persönlichkeit. Die Leidenschaft, mit der er andere motivieren kann, muss rechtzeitig durch die seelische Kraft gezügelt werden, wenn er das Feld der Bifurkaktion betritt, eine Weggabelung der Unentschiedenheit vor sich hat.

Auf der Seite der Leidenschaft und des Machtwillens zählen die Fragen: „was mag ich?“ und „was will ich?“ . Hier befördert das Mögen das Wollen und das Wollen befördert das Mögen. Es gibt hier keine Bifurkation. Es gibt Brücken statt Grenzen.

Auf der Seite des Wertwillens zählen die Fragen: „was darf ich?“ und „was muss ich?“ . Hier gibt es eine Bifurkation. Es gibt Grenzen statt Brücken. Das Dürfen behindert das Müssen und das Müssen behindert das Dürfen. Wenn man mehr muss als darf, ist das Dürfen das Limitierende. Das Dürfen entscheidet über den Weg. Und wenn man mehr darf als muss, ist das Müssen das Limitierende. Das Müssen entscheidet über den Weg.

Ich habe hier reichlich hinzusystematisiert. So steht das nicht im kurzen Aufsatz bei Eckart. Kann das von Eckart Geschriebene aber Anderes bedeuten? Also für den Machtwillen gibt es das Richtige schon und man braucht keine Parteien; es braucht keine Parteiung/Trennung. Für den Wertwillen muss der richtige Weg noch gefunden werden und man braucht kein Parlament; es braucht keine Einung. Das ist also die Ausgangsposition von Eckart am Ende der konstitutionellen Monarchie – mit dem bleibenden Vorbild Bismarck. Der aber schon lange tot ist. Wenn Eckart recht hat, wie sieht es mit der entgegengesetzten Verteilung aus: das Parlament für den Machtwillen und die Parteien für den Wertwillen. Dann müsste nur der Übergang von der ersten Verteilung zur zweiten Verteilung schrittweise organisiert werden. Z.B. in drei Schritten. Wie ist dann die politische Teilhabe von Eckart bis zur Zeit seines Todes zu bewerten? Insbesondere seine Haltung bzw. Haltungen zu Hitler. (aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten muss ich seine Tätigkeit als Chefredakteur des „Völkischen Beobachters“ aussparen, da ich einfach nicht ohne Geldmittel an die Ausgaben bis zu seinem Tod rankomme)

Hier würden dann wohl das Können und Sollen besondere Bedeutung erlangen. Wie sehr ist das politische System der BRD mit der zweiten Verteilung deckungsgleich?

Zwischen Machtwillen und Wertwillen befinden sich die Fragen: „was soll ich?“ und „was kann ich?“ . Das Sollen steht zwischen dem Mögen und Dürfen, das Können zwischen dem Wollen und Müssen. So jedenfalls zwischen dem Machtwillen und dem Wertwillen. Das Befördern im Machtwillen stammt ja vom Können und das Behindern im Wertwillen stammt vom Sollen. Die ursprünglichen Reihungen der Modalverben lauten ja folgendermaßen: A. 1. Mögen A.2. Können A.3. Wollen; B.1. Dürfen B.2. Sollen B. 3. Müssen . Das Können wandert also im Idealfall von der Mittel- bzw. vermittelnden Position der ursprünglichen Reihung A. an die obere Verbindung zwischen Machtwille und Wertwille, das Sollen im Idealfall von der Mittel- bzw. vermittelnden Position der ursprünglichen Reihung B. an die untere, die Basisverbindung von Machtwille und Wertwille. Der Übergang in drei Schritten kann also nur folgendermaßen aussehen:

  1. Das Sollen befindet sich oben und das Können unten
  2. Sollen und Können befinden sich sowohl unten als auch oben, also jeweils immer zur Hälfte. Hier muss also zwischen zwei Arten des Könnens und des Sollens unterschieden werden.
  3. Das Können befindet sich oben und das Sollen unten.

Der eigentliche Übergang ist der Übergang von 1. zu 2., die Differenz bei 2. und der Übergang von 2. zu 3. . Also:

  1. Die gleichzeitige Aufspaltung und Wanderung von jeweils Können und Sollen(Phase A)
  2. Das Zusammen des Unterschiedenen (von Können und Sollen)(A/B|B/A)
  3. Die gleichzeitige Vereinigung und Wanderung von jeweils Können und Sollen(Phase B)

Eigentlich liegen hier nur zwei Phasen vor: 1. und 3. . 2. ist nur die Prozessmitte.

Man denkt immer gleich an Kö(nnen)(So)l(le)n.

Solllen und Können kann man folgendermaßen unterscheiden:

  1. Sollen 1 : Wenn man mehr muss als man darf , tut man so viel wie man soll.
  2. Sollen 2 : Wenn Wollen und Mögen unterschiedlich groß sind, tut man so viel wie man soll.
  1. Können 1 : Wenn man mehr darf als man muss, tut man so viel wie man kann.
  2. Können 2: Wenn Wollen und Mögen gleich groß sind, tut man so viel wie man kann.

In der Phase 2.2. (Das Zusammen des Unterschiedenen (von Können und Sollen)) befinden sich vom Sollen das Sollen 2 unten und vom Können das Können 1 oben. So werden die Vorsicht beim Heruntersteigen und die Ausschöpfung des Möglichen beim Heraufsteigen miteinander verbunden. Zuerst „wandern“ also das Sollen 2 und das Können 1 und zuletzt das Sollen 1 und das Können 2.

Beim Idealfall (das Sollen 1 und das Sollen 2 zwischen dem Wertwillen und dem Machtwillen unten zwischen Mögen und Dürfen und das Können 1 und das Können 2 zwischen dem Wertwillen und dem Machtwillen oben zwischen Wollen und Müssen) gibt es die gewünschte Form der parlamentarischen Parteiendemokratie, an der auch Eckart vielleicht nichts auszusetzen gehabt hätte. Ein Grundgesetz, das die Rechte des Volkes schützt, und Parteien, die für und nicht gegen das Volk arbeiten.

Idealfall der Dauerhaften Parlamentarischen Demokratie:

Übergang zur Dauerhaften Parlamentarischen Demokratie(2.Phase):

Übergang zur Dauerhaften Parlamentarischen Demokratie(mittlerer Zustand):

Übergang zur Dauerhaften Parlamentarischen Demokratie(1.Phase):

Realfall/Beginn der Parlamentarischen Demokratie:

Nun muss man drei Politiken unterscheiden: die rechte Politik, Apolitik und Antipolitik. Inwieweit ist die Haltung von Eckart eine urrechte politische Haltung? Eckart selber will ja nicht an der Spaltung der Gesellschaft teilhaben, will sich an keine Partei oder Person hängen. Aber er will Gehör finden. Er sagt selber, dass er davon abhängt, dass sein Geschriebenes Echo findet, Leser. Aber was ihm vielleicht noch mehr helfen würde, wäre: ein Protagonist. Was sind schon geschriebene Worte, wenn man jemandem haben kann, der das in einer Handlung(in der Tat?, mit Taten?) verkörpern kann?

Dietrich Eckart ist auch der Verfasser des besonders berüchtigten „Sturmliedes“. Es ist besonders berüchtigt, weil es mit der Musik von Hans Gassner von der SA als eine ihrer Hymnen benutzt worden ist. Außerdem soll der Vortrag dieses Gedichtes oft den Schlusspunkt von NSDAP-Versammlungen gebildet haben. Was sehr interessant ist. Einer poetischen Autorität (oder nur seinem Werk) wurde das letzte „Wort“ zugebilligt. Als Teil eines Stückes? Als „Rausschmeißer“? Einen Aufbau von Intensität mit artistischer Schlüssigkeit kann man diesem Text wohl kaum absprechen. Viel mehr möchte ich dazu nicht sagen. Ich könnte es natürlich. Vielleicht, wenn sich die Gesetzeslage etwas mehr geklärt hat.

Obwohl in dem Text selber keine Propaganda für die SA gemacht wird und zumindest nicht direkt zu Gewalttaten aufgerufen wird, sondern nur zur Wachsamkeit und Entschlossenheit, ist das Lied im aktuellen Rechtssystem aufgrund von § 86 des deutschen Strafgesetzbuches verboten. Es wird in dem Text von Rache gesprochen. Aber kann nicht Rache schon dadurch erreicht werden, weiteren Schaden unmöglich zu machen? Wenn etwas nicht fortwirken kann, könnte man sich dann nicht zufriedengeben, ohne dass man den Hass am Anderen exekutieren muss? Wenn man Letzteres tun würde, würde man dann dem Anderen nicht eine zusätzliche Genugtuung verschaffen? Die Macht der Rache im Innern könnte ohne diese Exekution des Hasses umso wirkmächtiger bleiben. Voraussetzung ist allerdings, dass es grundsätzlich kein zweites Mal geben kann. Ein häufiges Filmthema. Wenn dem so wäre, dann wäre in dem Sturmlied kein Aufruf zur Gewalt enthalten!!

Nun kann man ja wirklich nicht sagen, dass der Mensch, der dieses Gedicht verfasst hat, nicht in der Realität verortet war. Es kann wohl kaum ein Beispiel mit größerer kultureller Tragweite geben als die Ermordung der herrschenden Familie einer 300 Jahre alten Zarendynastie. Die Dynastie mit dem ersten Kaiser des Russischen Reiches Peter dem Großen. Dazu kommen noch die Geiselmorde im Luitpold-Gymnasium in direkter Nähe von Eckart in München. Alle diese Morde waren feige Morde, die wesentlich von Juden initiiert worden sind, also ohne das Mittun oder die Anstiftung von Juden nicht geschehen wären. Auch wenn der letzte mündliche Befehl zum Erschießen in München von Egelhofer gekommen sein sollte. Man darf ja nicht lügen! Und das geschah von jüdischer Seite vollkommen bewusst. Und diese vollkommene Bewusstsheit kann man von einem Gedicht nicht verlangen? Wenn es sie gibt, gibt es etwas in der Welt, an dem man nur mit einer übersymbolischen Überlegenheit vorbeikommt! Durch etwas, was über den Blues, das Frage-Antwort-Spiel hinausgeht. Über eine Transzendenz des Unmöglichen, die die Zukunft nicht in einer Kette von Ereignissen enden lassen will. Schon 1919?

Von Rache wird in dem Gedicht nur elementar, in der Interaktion von Erde und Himmel gesprochen, sodass nur die notwendige, absolut rechtzeitige Verhinderung des Bösen gemeint sein könnte. In der Weise, dass sich bei einem Gewitter die Wolken entladen und sich die Blitze in der Erde erden. Entladung und Erdung passieren also nicht vor oder nach dem Gewitter, sondern in Folge von etwas und als Ursache von etwas. Der Donner droht und der Blitz ist schnell genug. Das Böse kann nicht passieren. Wenn man eine Ordnung schafft, braucht es auch kein erstes Mal, braucht es das Böse nicht! Dass Juden zusammen organisiert zu einem Mordgesindel werden können, wenn sie an die Herrschaft kommen, ist durch die Geschehnisse in Russland und München hinreichend belegt. Etwas, was nicht passieren muss, denn die Christenheit besitzt das nötige Wissen seit ihrer Existenz. Seitdem der Hohe Rat der Juden in einstimmiger Entscheidung das Todesurteil über Jesus verhängte. Also was dürfen Juden nie und was passiert gerade in den USA? Und was bedeutet die Existenz des Jüdischen Weltkongresses? Besitzt jene nicht schon den Ansatz zur Verschwörung und wie viele klandestine Sprengsel gibt es? Wenn Juden nur über Juden herrschen, ist das etwas Anderes. Wie es die Natur so regelt.

(wird später fortgesetzt und überarbeitet)